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eBalance-Botschafter

Ruth Strässler (46), -22 kg

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Steckbrief Ruth Strässler :
  • Alter: 46
  • Wohnort: Zollikon ZH
  • Beruf: Sozialdiakonin
  • Grösse: 161 cm
  • Gewicht vorher: 77 kg
  • Jetzt: 55 kg
  • Zielgewicht ursprünglich: 56 kg

«Mein Gewicht hat sich bei 55 Kilo eingependelt»

05.2014 / Seit zwei Jahren hält Ruth Strässler ihre neue Form. Sie isst mit Mass, aber nicht zu wenig. Beim Sport hat sie ebenfalls die richtige Dosis gefunden.

 
«Meine bequeme Seite habe ich hinter mir gelassen», gab sich Ruth Strässler im Frühling 2012 überzeugt. Die 46-Jährige, die früher Glace gleich kübelweise verdrückte, hatte es damals gerade geschafft, mit eBalance um zwei Dutzend Kilo auf 53 Kilo abzunehmen. In einem Botschafter-Portrait auf der eBalance-Website berichtete sie stolz von ihrem Erfolg und bekräftigte, ein gesundes Gewicht zu halten sei nun ihr Lebensprojekt.
 
Es waren keine leeren Worte. Heute, gut zwei Jahre später, ist die Sozialdiakonin aus dem Zürcher Vorort Zollikon nach wie vor sportlich und schlank, denn sie hat ihre neuen, dank eBalance gewonnenen Ess- und Bewegungsgewohnheiten beibehalten. «Wäre ich in meine alten Muster zurückgefallen», sagt sie, «hätte mich garantiert der Jo-Jo-Effekt eingeholt und der Zeiger auf der Waage wäre kontinuierlich wieder nach oben gerückt.»
 

Das Gewicht halten mit Programm «Ziel Null» 

Um ein gewisses Kontrollinstrument zu haben, hat sich Ruth Strässler beim eBalance-Programm «Ziel Null» zum Gewichthalten eingetragen. Auf die Online-Plattform geht sie aber nur noch selten, hie und da schaut sie noch gerne ins eBalance-Kochbuch hinein. Bewusst einzukaufen, zu kochen und zu essen ist ihr bereits ins Blut übergegangen, und regelmässiges Laufen gehört heute zu ihren Hobbys. 
 
Kein Wunder, bleibt auch der sportliche Erfolg nicht aus. Nachdem Ruth Strässler 2012 beim Greifensee-Lauf mit von der Partie war, nahm sie 2013 der Aargauer Volkslauf in Angriff – und im April 2014 absolvierte sie sogar den Zürcher Marathon.
 

Auf dem Sport-Tripp

Ruth Strässle betont allerdings, sie habe lernen müssen, dass man es auch übertreiben könne. Zunächst sei sie nämlich von einem Extrem ins andere gefallen und statt nach Essen süchtig nach Sport gewesen. Sie habe deshalb sogar noch ein weiteres Kilo abgenommen. Das ging so weit, dass die gleichen Freunde, die ihr zu einer Gewichtreduktion geraten hatten, nun zu ihr sagten, dass sie sehr hager wirke und doch bitte mit der Abspeckerei aufhören solle. 
 
«Das ärgerte mich zuerst. Ich dachte, sind die denn nie zufrieden», erzählt Ruth Strässler. Doch dann ging sie in sich und merkte, «dass ich tatsächlich nur noch zufrieden war, wenn ich Sport treiben konnte.» Was mit Trampolinspringen und Walking begonnen hatte, war  zum exzessiven Programm geworden. «Ich joggte sieben Tage in der Woche, jeweils mindestens 15 Kilometer. Nach einem anstrengenden Volkslauf ging ich in der gleichen Woche noch zusätzlich viermal Schwimmen, um meine Kondition zu behalten.»
 

Die richtige Balance finden

Das Umdenken begann, als Ruth Strässler mit der Familie klettern gehen wollte und merkte, dass ihr Klettergurte für Erwachsene viel zu weit waren und sie einen Kinderklettergurt benutzen müsste. Zudem stellte sie beim Joggen fest, dass sie plötzlich nicht mehr schneller, sondern langsamer wurde. 
 
Kein Wunder: Es fehlten ihr Eisen und gewisse Mineralstoffe, da sie nicht ihrem sportlichen Pensum entsprechend ass. Sie wusste zwar sehr wohl, dass eBalance auf ausgewogener Ernährung basiert und keine Nahrungsmittel verboten sind. «Ich verweigerte mir aber selber möglichst alles, von dem ich das Gefühl hatte, es mache mich dick.» Die Schwierigkeit bestand nun darin, dass sich bei ihr das ganze Körpergefühl bereits auf 52 Kilo eingestellt hatte. «Zuerst musste ich mich deshalb etwas überwinden, wieder mehr zu essen.»
 

Schlank ja, aber nicht dünn

Inzwischen hat Ruth Strässler die übertriebene Aufmerksamkeit gegenüber jedem Lebensmittel abgelegt. «Ich gönne mir auch mal ein Glace und verdrücke, wie bei der Vorbereitung zum Zürcher Marathon, tüchtig Kohlenhydrate in Form von ein bis zwei Tellern Spaghetti.» Und wenn sie einen Lauf absolviert habe, gehöre der Genuss einer Bratwurst mit Senf selbstverständlich dazu. 
 
Die Folge: Ihr Gewicht hat sich nun bei 55 Kilo eingependelt. Auf diesem Level fühle sie sich «sehr wohl», sagt Ruth Strässler. Gelernt habe sie ausserdem, dass auch Muse zum Leben gehöre. «Ich schalte durchaus mal zwei, drei Tage eine Sportpause sein. Oder ich mache mich im Garten zu schaffen. Das ist auch eine körperliche Betätigung, aber eine gemütlichere.» 
 

Essverhalten geändert

Im Garten zieht Ruth Strässler Salat und Gemüse. Ihren eigenen Kindern und den Buben und Mädchen, die sie als Tagesmutter betreut, zeigt sie gerne, was in ihren Beeten gedeiht. «So sehen sie, wo und wie gesundes Essen wächst.» Natürlich kommen die frischen Produkte auch auf den Tisch, zum Beispiel begleitet von Ofenkartoffeln und Fleisch. «Daher ist es gut vertretbar, dass ich den Kindern auch mal Pommes oder Chicken Nuggets zubereite, wenn sie es wünschen. Zumal ich auch Öl und Fett nur noch sehr bewusst verwende und den Kleinen die Teller nicht übermässig vollschöpfe.»
 
Sie selber bedient sich aber lieber nur vom Salat, dazu isst sie ein Stück Vollkornbrot. Den Geschmack von Junk-Food, das früher zu ihren Favoriten zählte, verträgt sie überhaupt nicht mehr. Abgeschminkt hat sie sich ausserdem die Angewohnheit, am Ende der Mahlzeit auch noch die Resten auf den Tellern der Kinder zu verputzen. 
 
Das Wichtigste, so Ruth Strässler, sei jedoch, dass sich ihre Gelüste durch die Ernährungsumstellung und den Sport weitgehend verflüchtig haben. «Ich esse deshalb kaum mehr je aus Gluscht, sondern nur, wenn ich wirklich Hunger habe.»
 
Jolanda Lucchini, 05.2014
 
 
Hinweis: Alle Fotos sind Originalaufnahmen und wurden nicht mit Softwareprogrammen bearbeitet. Die darauf abgebildeten Personen haben ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben. Beachten Sie, dass eine Gewichtsabnahme individuell verläuft und nicht im Einzelfall vorhergesagt werden kann.
 

Ruth Strässlers Tipps
  • Sich wie beim Abnehmen auch beim Gewichthalten zwischendurch bewusst etwas gönnen: Etwa ein schönes Kleid kaufen oder ein gutes Essen geniessen. Man muss nicht wie ein Polizist über den eigenen Gefühlen wachen und sich immer alles verbieten.
  • Ein Schrittzähler motiviert und unterstützt beim Bewegungsprogramm.
  • Gezielt Tage ohne Sport einlegen. Das Gewicht kann man locker auch so halten. 
 

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