20.12.2012 / Nach elf Wochen: Zürchers sind glücklich über die 5 Kilo, die sie bis heute abgenommen haben – auch wenn es mit der Gewichtsreduktion langsamer geht als geplant. Weiterhin motiviert legt sich das Ehepaar eine Strategie für die Feiertage zurecht.

Nicht nur auf der Waage, auch optisch machen sich Zürchers Abnehmbemühungen inzwischen bemerkbar. «Aus unserem Umfeld kommen Komplimente, wir seien sichtbar schlanker geworden», sagt Susanne Zürcher.

Um rund 5 Kilo auf 67 Kilo hat sie seit Anfang Oktober mit eBalance abgenommen – fast aufs Gramm um so viel wie ihr Mann (heute 84 Kilo). Das ist zwar weniger, als die beiden geplant haben – bis Weihnachten sollten es je 10 Kilo sein. Aber es ist ein schönes Resultat, über das sich das Duo zu Recht freut. «Wahrscheinlich haben wir uns einfach etwas überschätzt», sagt Susanne Zürcher pragmatisch. «Denn anfänglich verloren wir ein Kilo pro Woche, dann waren es auf einmal nur noch 100 bis 200 Gramm.»

Dies hängt damit zusammen, dass der Körper keine Maschine ist, sondern ein hochkomplizierter Organismus, der auf Veränderungen reagiert. Seine Fettreserven, die ihn bei einer Hungersnot zumindest über eine gewisse Zeit hinweg am Leben erhalten würden, gibt er zum Beispiel äusserst ungern her. Geht man an sie, beginnt er, damit sparsamer zu haushalten. Die Organe müssen dann dieselbe Leistung mit weniger Energie erbringen. Das führt dazu, dass eine Gewichtsreduktion plötzlich langsamer vonstatten geht oder ganz zum Stillstand kommt, obwohl man weiterhin leichter und gesünder isst und sich viel bewegt.

Diese «Warte-Phase» ist normal und kann zwischen 2 und ungefähr 8 Wochen dauern – je nachdem, wie lange der Körper braucht, um sich an das neue, tiefere Gewicht zu gewöhnen. Mitunter kann das eine rechte Motivationsprüfung sein. Nicht so bei Zürchers. «Wir wissen, dass es bei eBalance nicht darum geht, möglichst schnell, sondern möglichst  dauerhaft abzunehmen», so Susanne Zürcher.

Dass sie dran bleiben werden – auch über die Festtage – ist für das Ehepaar denn auch keine Frage. «Die beiden Weihnachtsessen  mit unseren Familien werden wir zwar geniessen», sagt Daniel Zürcher. «Aber wir werden zusehen, dass wir die Schlemmereien an den anderen Tagen kompensieren können. Schliesslich wollen wir nicht 2 Kilo schwerer ins neue Jahr starten.»

Susanne Zürcher hat diesbezüglich schon etwas vorgesorgt und für einmal keine Guetzli gebacken. «Denn ich bin jeweils mein bester Kunde.» Und Daniel Zürcher hat gelernt, besser auf seinen Bauch zu hören. «Wenn ich zu viel esse, fühle ich mich voll und unwohl. Das ist mein Indikator.»

Da die ganze Familie zudem bis Anfang Januar Ferien hat, dürfte in den kommenden beiden Wochen auch für genügend Bewegung gesorgt sein. «Unsere Buben wollen beschäftigt werden», sagt Daniel Zürcher. «Wir werden also viel unternehmen, schlitteln, Schlittschuh laufen und je nach Wetter auch mal auf die Piste gehen.»

Christina Gubler / eBalance

Wie geht Zürchers Duo-Geschichte weiter? eBalance berichtet hier regelmässig darüber, wie das Ehepaar gemeinsam abnimmt.

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Lesen Sie, wie es Zürchers bei ihrer Gewichtsreduktion weiter erging:

» Nach 14 Wochen