Mit vereinten Kräften wollen Susanne und Daniel Zürcher endlich wieder zu ihrer schlanken Linie zurückfinden.

«Wir wissen, dass es funktionieren kann. Meine Eltern haben bereits vor fünf Jahren zu zweit mit eBalance abgenommen und seither ihr Gewicht gehalten», sagt Susanne Zürcher (34). Sie und ihr Mann wollen es nun ebenfalls gemeinsam anpacken – und in einem ersten Schritt bis Ende Jahr je 10 Kilo loswerden. «Wir haben das in einem Vertrag schriftlich festgehalten», so Daniel Zürcher (35). eBalance begleitet das Duo aus dem aargauischen Unterentfelden auf seinem Weg zum Wunschgewicht (Ziel 79 respektive 62 Kilo) – und berichtet in regelmässigen Abständen über dessen Erfahrungen und Fortschritte.

Im Alleingang nicht geschafft

Susanne und Daniel Zürcher sind überzeugt, dass sich der Erfolg leichter einstellen und auch nachhaltig sein wird, wenn sie das gleiche Ziel verfolgen. «Der Druck durchzuhalten ist sicher grösser, als wenn jeder im stillen Kämmerlein abnimmt. Und wir werden auch mehr Verständnis füreinander aufbringen und uns gegenseitig unterstützen können.»

Das Ehepaar spricht aus Erfahrung: Beide kämpfen schon seit etlichen Jahren mit dem Gewicht und haben es im Alleingang nicht geschafft, zu ihrer alten Form zurückzufinden. Und die war nicht schlecht: Als Teenager spielte Susanne Zürcher drei Mal die Woche Handball, Daniel Zürcher besuchte genau so oft das Kunstturnen, körperlich waren damals beide topfit.

Nur Fertigfood gegessen

Das begann sich zu ändern, als die Kauffrau und der Zimmermann kurz nach Abschluss ihrer Ausbildung nach Bern und in eine gemeinsame Wohnung zogen. Sie pendelte zur Arbeit nach Zürich und fand keine Zeit mehr für ihren Ballsport, er hatte bereits während der Lehre das Training an den Nagel gehängt, weil er beides nicht unter einen Hut brachte. Kam dazu, dass die jungen Leute sich unregelmässig und fast ausschliesslich mit Döner, Pizza und anderen Fast- und Fertigfood ernährten. «Wir haben es einfach schleifen lassen», sagt Daniel Zürcher.

Da brauchte es nur noch wenig, dass das Gewicht der beiden ganz aus dem Lot geriet – wenn auch aufgrund eines erfreulichen Ereignisses. 2003 wurde Susanne Zürcher das erste Mal schwanger, ihr Körper speicherte sehr viel Wasser, sie nahm um 40 auf 100 Kilo zu. «Und ich», so Daniel Zürcher, «wuchs mit meiner Frau und unserem Sohn mit und brachte schliesslich bei dessen Geburt 110 Kilo auf die Waage.»

Übergewichig ist geblieben

Bei Susanne Zürcher folgte ein Auf und Ab: Bei der zweiten Schwangerschaft achtete sie zwar auf salzarme Ernährung, ihr Gewicht stieg denn auch diesmal weniger stark an. Nachdem der zweite Bub auf der Welt war, gelang es ihr sogar, auf 58 Kilo abzunehmen. «Doch dann hörte ich mit Rauchen auf, und schon ging es wieder nach oben, seither schwanke ich zwischen 72 und 75 Kilo.» Das ist zwar nicht Höchststand, für eine junge Frau mit Körpergrösse 1,64 aber dennoch zu viel.

Auch Daniel Zürcher ist zumindest von seinen 110 Kilo wieder losgekommen. «2008 gab ich meine Selbständigkeit auf und nahm eine Stelle im Kanton Aargau an, wir zogen mit der Familie auch dorthin. Das brachte mehr Ruhe in unser Leben und nicht zuletzt deshalb ist es mir wohl gelungen, mit weniger essen auf einen Level zwischen 90 und 95 Kilo herunter zu kommen», erzählt er. «Seither blieb ich stets in diesem Bereich, doch als 1,71 grosser Mann bin ich nach wie vor ziemlich übergewichtig.»  

Schoggi könnte ein Knackpunkt sein

Als Duo und mit Hilfe des Online-Programms eBalance möchten Susanne und Daniel Zürcher nun herausfinden, weshalb ihr Gewicht auf relativ hohem Niveau stagniert, obwohl sie inzwischen wieder sportlich aktiv sind: Er übt sich zwei Mal die Woche in Karate, sie besucht die Damenriege, leitet diese auch einmal pro Monat und setzt sich zuhause oft aufs Spinningrad.

«Ich mache eigentlich jeden Tag etwas», sagt Susanne Zürcher, «nur kompensiere ich das jeweils mit Schoggi. Ich denke, das wird bei mir ein Knackpunkt sein.» Ihr Mann pflichtet ihr bei: «Ich esse zwar längst nicht mehr so viel wie früher, als ich sicher bis auf 4500 bis 5000 Kalorien pro Tag kam. Aber bei der Ernährung gibt es wahrscheinlich noch einiges zu lernen. Da wir gemeinsam an einem Tisch sitzen, werden wir es auch gemeinsam umsetzen zu können.»

Christina Gubler / eBalance

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Lesen Sie, wie es Zürchers bei ihrer Gewichtsreduktion weiter erging:

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